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Amateurfunk in Zahlen

Wie viele Funkamateure gibt es, wie verteilen sie sich auf die Klassen, und wie viele kommen jeden Monat dazu? Gezählt wird in der Rufzeichenliste der Bundesnetzagentur, Ausgabe für Ausgabe. Die längere Linie bis zurück ins Jahr 2000 stammt aus der Jahresstatistik der Bundesnetzagentur.

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Zu- und Abgänge

Die Bundesnetzagentur bringt die Liste seit Mitte 2024 fast jede Woche neu heraus, davor etwa einmal im Monat. Neu ist ein Rufzeichen, das in der vorigen Ausgabe fehlte, weg ist eines, das nicht mehr drinsteht. Wer die Klasse wechselt, bekommt ein neues Rufzeichen und zählt deshalb einmal als neu und einmal als weg. Wer zum Beispiel von N nach E aufsteigt, steckt in beiden Balken.

Verlauf seit 2016

Jede Ausgabe der Liste ein Punkt. Jedes Diagramm hat seine eigene Skala, damit auch Klasse N etwas zeigt. Die grauen Flächen sind Zeiträume, aus denen keine Ausgabe erhalten ist, vor allem 2016 bis 2019.

Zulassungen seit 2000

Zahlen der Bundesnetzagentur zum 31. Dezember jedes Jahres. Eine Zulassung ist eine Person mit persönlichem Rufzeichen.

Prüfungen

Für 2025 nennt die Bundesnetzagentur erstmals die Bestandenen je Klasse, dafür nicht mehr die Prüflinge je Klasse. Eine Bestehensquote je Klasse gibt es deshalb für kein Jahr. Zeugnisse geteilt durch Prüflinge kommt ihr nahe, ist aber keine amtliche Zahl. Für 2020 und 2021 ergeben die Einzelzahlen im Bericht nicht die gemeldete Summe; beide Werte stehen im Tooltip.

Präfixe und Reihen

Welche Anfänge die persönlichen Rufzeichen haben, und aus welchen Reihen die Bundesnetzagentur zuletzt neue Rufzeichen vergeben hat.

Andere Länder

Nur Länder, deren Behörde eine Zahl veröffentlicht, die sich an der Quelle nachprüfen lässt. Großbritannien, die Schweiz und Italien fehlen, weil sich dort keine aktuelle amtliche Zahl prüfen ließ.

Gezählt werden nur Rufzeichen, nie einzelne Einträge gezeigt. Die Rufzeichenliste nennt Personen mit Namen und Anschrift; davon kommt hier nichts an. Ältere Ausgaben der Liste stammen aus dem Internet Archive. Wer der Veröffentlichung widersprochen hat, steht trotzdem mit Rufzeichen in der Liste und wird mitgezählt. Kurzzeitzulassungen fehlen in der Liste.

Quellen: Rufzeichenliste der Bundesnetzagentur (amtliches Werk nach § 5 UrhG), ältere Ausgaben über das Internet Archive. Jahreszahlen aus „Amateurfunk in Deutschland, Teilnehmerzahlen“ 2000 bis 2025, Bundesnetzagentur, CC BY-ND 4.0, als Zahlen neu dargestellt. Andere Länder: ARRL nach Daten der FCC, MIC Japan, Fernmeldebüro Österreich, Einwohner von der Weltbank (CC BY 4.0). Rohdaten: rufzeichen-statistik.json.